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10 Merkmale eines gut gestalteten inklusiven Spielplatzes

Ein gut gestalteter inklusiver Spielplatz sollte die folgenden Merkmale aufweisen:

1. Universelle Zugänglichkeit

Der Spielplatz sollte für Kinder mit unterschiedlichen Fähigkeiten, einschließlich Kinder mit körperlichen Beeinträchtigungen, zugänglich sein. Er sollte Rampen, breite Wege, niedrige Schwellen sowie geeignete Ein- und Ausgänge haben, damit sich Kinder im Rollstuhl frei bewegen können.

2. Vielfalt der Spielgeräte

Er sollte verschiedene Spielgeräte anbieten, die den Bedürfnissen von Kindern mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen entsprechen. Dazu gehören unter anderem Schaukeln für Kinder im Rollstuhl und mit Mobilitätsproblemen, niedrige Rutschen, Karussells mit Sitzplätzen und Sicherheitssystemen, die aus integrierten Toren mit Bremssystem bestehen, sowie Kletter- und sensorische Elemente, die Licht und Klang erzeugen.

3. Sicherheit auf dem Spielplatz

Der Spielplatz muss sicher sein, mit einer geeigneten Oberfläche zur Dämpfung von Stürzen, wie z.B. synthetischem Flexi-Step-Belag oder Sand. Die Geräte sollten regelmäßig überprüft werden und eine Konformitätsbescheinigung einer akkreditierten Zertifizierungsstelle haben. Das Zertifikat muss im Rahmen eines akkreditierten Zertifizierungsprogramms ausgestellt werden, was durch entsprechende Logos auf dem Dokument bestätigt wird. Bei öffentlich ausgeschriebenen Projekten muss das Zertifikat am Tag der Angebotsabgabe gültig sein. Das Angebot sollte das Zertifikat und das technische Datenblatt des Geräts enthalten.

4. Interaktivität und Zusammenarbeit

Die Spielplatz-Elemente sollten die Interaktion zwischen den Kindern und gemeinsames Spielen fördern, was zum Aufbau sozialer Beziehungen und Zusammenarbeit beiträgt. Dazu gehören Teamspiele wie Klettern, interaktive Tafeln und sensorisches Spielzeug.

5. Themenbereiche

Der Spielplatz sollte in verschiedene Zonen unterteilt sein, wie z.B. Kletterzonen, sensorische Spielbereiche, Wasserbereiche, Sandbereiche und ruhige Erholungszonen, um Aktivitäten an die unterschiedlichen Bedürfnisse und Interessen der Kinder anzupassen. In der modernen, alternden Gesellschaft ist es wichtig, auch Plätze für Senioren zu berücksichtigen, die als Betreuer der Kinder beispielsweise Rehabilitationsgeräte aus der Active Senior-Kollektion nutzen können.

6. Sensorische Elemente

Er sollte verschiedene sensorische Elemente enthalten, wie unterschiedliche Texturen, Klänge, Beleuchtungen, Farben und Wasserspiele, die die sensorische Entwicklung der Kinder unterstützen.

7. Klar erkennbare Beschilderung

Alle Elemente und Bereiche des Spielplatzes sollten klar beschildert sein, mit Piktogrammen, Schriften und Farben, damit sie für alle Benutzer verständlich sind, einschließlich Kinder mit Kommunikationsschwierigkeiten.

8. Einbindung der Gemeinschaft

Die Gestaltung und Entwicklung des Spielplatzes sollten unter Einbeziehung der lokalen Gemeinschaft, einschließlich Eltern, Kindern und Fachleuten, erfolgen, um den tatsächlichen Bedürfnissen und Erwartungen der Nutzer gerecht zu werden.

9. Ästhetik und Pflege

Der Spielplatz sollte ästhetisch ansprechend gestaltet, sauber und regelmäßig gepflegt sein, damit er attraktiv und angenehm für Kinder und ihre Betreuer ist.

10. Bildung und Entwicklung

Er sollte Bildungselemente enthalten, die die kognitive und emotionale Entwicklung der Kinder unterstützen, wie interaktive Tafeln und Elemente mit integrierten Modulen, die die Nutzung moderner Technologien ermöglichen, z.B. das LUMO PLAY-System, das die Verbindung mit dem Spielgerät über BLUETOOTH ermöglicht.